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eApps4Production

Das Potential von Fertigungsmaschinen und ihrer bereits heute hohen technischen Leistungsfähigkeit wird bislang bei weitem nicht vollständig ausgenutzt. Dies liegt hauptsächlich an der mangelnden Verfügbarkeit von Informationen bezüglich der relevanten Zustände und der zugehörigen Prozessparameter. Der informationstechnische Alltag der Unternehmen ist geprägt von großer zeitlicher Diskrepanz zwischen der Planung und Betrieb sowie dem Zusammenwirken vieler sich dynamisch verändernder Einflussfaktoren, wie beispielsweise Verschleiß oder kurzfristig verfügbaren Vorrichtungen. Aus diesem Defizit heraus werden bisher individuell erstellte, einfachste Softwarewerkzeuge wie zum Beispiel Diagnosesysteme (beispielsweise Erfahrungsdaten der Arbeitsvorbereitung) als oftmals personenspezifische Insellösungen dezentral ohne Systemintegration genutzt.

Hier will das Projekt Abhilfe schaffen und zusammen mit den beteiligten Unternehmen eine Plattform schaffen, die die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Konzepte, Tools und Methoden einer großen Anzahl von Unternehmen zur Verfügung stellt, um sie bei der Migration hin zu Industrie 4.0 Bausteinen zu unterstützen, indem sie ihnen die Integration cyberphysischer Systeme in die bestehenden Infrastrukturen ermöglicht und deren Nutzung erleichtert.

Das Forschungsprojekt eApps4Production hat zum Ziel, Informationen und Wissen aus der Produktion, d.h. aus realen Zustands- und Prozessdaten der Cyber-Physischen Systeme, zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf beliebigen Endgeräten nutzbar zu machen. Die Nutzung der Daten und Informationen erfolgt über zu erarbeitende anwendungsspezifische Engineering Apps (eApps). eApps sind kleine Applikationen mit spezifischem Funktionsumfang, die zielgerichtet bei Ingenieurstätigkeiten unterstützen. Beispiele dafür sind Anwendungen für die Auslastungs-überwachung von Maschinen, Prozesskontrolle oder Qualitätsmanagement. Solche Anwendungen sollen auch von produktionsnahen Ingenieuren und Technikern selbst mit einfachen und sofort verwendbaren Werkzeugen selbst erstellt werden können.

 

Hinweis:
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“, gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.